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Europäische Investitionsbank (EIB) beteiligt sich mit 50 Millionen Euro am Wachstumsfonds Bayern 2

Mehr Wagniskapital für Start-ups in Bayern – Der Wachstumsfonds Bayern 2 ermöglicht innovativen Unternehmen finanzielle Unterstützung.

Dank der Beteiligung durch die Europäische Investitionsbank (EIB) steht in Bayern zusätzliches Venture Capital für innovative, technologiegetriebene Start-ups zur Verfügung. Erste Beispiele aus den Bereichen Robotik, Raumfahrt und Fintech sind die Firmen German Bionic Systems, OroraTech und Wealthpilot, die sich in ihrer Wachstumsphase auf Wagniskapital aus dem Wachstumsfonds Bayern 2 (WFB 2) stützen können.

Die Mittel des Fonds, bisher getragen von der LfA Förderbank Bayern (LfA) und der Bayern Kapital GmbH, steigen durch das bereits im März beschlossene 50-Millionen-Euro schwere Engagement der EIB auf 165 Millionen Euro. Die Bayern Kapital GmbH, eine 100-prozentige Tochter der LfA für Venture-Capital-Investments, ist auch künftig für das Management des Fonds zuständig. An der Unterzeichnungszeremonie mit EIB-Vizepräsident Ambroise Fayolle und Bayerns Wirtschaftsstaatssekretär Roland Weigert nahmen am 5. Juli 2021 in München auch die Gründer und Chefs der ersten drei Beteiligungsunternehmen des WFB 2 teil.

Wirtschaftsstaatssekretär Weigert: „Klares Bekenntnis zum Wirtschaftsstandort Bayern“

Bayerns Wirtschaftsstaatssekretär Roland Weigert betonte: „Mit den zusätzlichen 50 Millionen Euro der EIB für den Wachstumsfonds Bayern 2 bringen wir noch mehr bayerische Start-ups mit hoch innovativen Geschäftsmodellen gezielt voran. Der Einstieg der EIB ist aber auch ein klares Bekenntnis zum Wirtschaftsstandort Bayern.“

Der für die Aktivitäten der EIB in Deutschland verantwortliche Vizepräsident Ambroise Fayolle stellte heraus: „Hoch innovative Start-ups wie OroraTech, German Bionic und Wealthpilot gelten als Schlüsselfaktoren für Beschäftigung, Produktivitätswachstum und nachhaltige Arbeitsplätze. Die EIB fördert, mit Unterstützung der Investitionsoffensive für Europa, vor allem Investitionen, die die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft in Europa stärken.”

Die Beteiligungen betonen den innovativen, technologiegetriebenen Ansatz des WFB 2, der sich in Bayern auf ein gut ausgebautes Netzwerk an den Universitäten und Forschungszentren stützen kann und damit die Innovationskraft des Standorts unterstreicht.