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Erfolgreicher Exit für den High-Tech Gründerfonds: Münchner Start-up fos4X wird Teil der PolyTech

Der High-Tech Gründerfonds veräußert seine Anteile an fos4X, Innovator in der faseroptischen Sensortechnologie und Datenanalyse

Die Seedinvestoren High-Tech Gründerfonds (HTGF), Bayern Kapital und UVC Partners haben ihre Anteile an dem Münchner Start-up fos4X veräußert – Käufer ist das dänische Unternehmen PolyTech, ein Lösungsanbieter für die Windkraftindustrie. Für den HTGF, der Technologie-Start-ups mit Wachstumspotential finanziert, ist es während der Corona-Pandemie der siebte erfolgreiche Exit.

fos4X ist im Jahr 2010 am Lehrstuhl für Messsystem- und Sensortechnik der TU München entstanden. Die Gründer verfolgten die Idee, faseroptische Sensoren zu entwickelten, die Windkraftanlagen intelligenter und effizienter machen sollten. 2012 gestalteten UVC Partners, Bayern Kapital und der HTGF die Seedfinanzierung. In späteren Runden kamen die Falk Strascheg Holding GmbH und Equinor Ventures dazu. Heute unterstützt fos4X seine Kunden, nachhaltige digitale Geschäftsmodelle zu schaffen, indem auf Basis eigener Sensortechnologie autonome Industrieanlagen ermöglicht werden. Windkraftanlagen auf der ganzen Welt nutzen die Software und Hardware Produkte von fos4X zur Optimierung ihres Betriebs.

“Als Gründer kann ich mir keine bessere Zusammenarbeit vorstellen. Unsere intelligenten Sensor- und Softwarelösungen werden als Teil von PolyTech weiterentwickelt. Außerdem wird die fos4X-Vision von sauberer Energie in großem Umfang und für jeden verfügbar stärker als zuvor vorangetrieben.”, meint Lars Hoffman, CEO von fos4X, über den Kauf durch die PolyTech.

PolyTech entwickelt und produziert Produkte und Systeme für OEMs und Eigentümer in der Windindustrie und ist spezialisiert auf Lösungen, die die Leistung und den Schutz von Rotorblätter für den Neubau und die Nachrüstung von Windkraftanlagen verbessern, um die gesamten Levelized Cost of Energy (LCOE) zu senken.