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Gründerland.Bayern-Newsletter – September 2018
   
 

Liebe Freundinnen und Freunde von Gründerland.Bayern,

Bayern treibt mit einer Vielzahl an Maßnahmen den digitalen Wandel weiter voran. Im Zentrum stehen Zukunftsthemen wie bspw. Künstliche Intelligenz, 5G-Mobilfunk oder Cybersecurity, die Förderung von zukunftsträchtiger außeruniversitärer Forschung und Entwicklung sowie die Einrichtung weiterer digitaler Gründerzentren.

Als neuestes digitales Gründerzentrum nahm am Freitag das Stellwerk 18 in Rosenheim den Betrieb auf, um digitalen Ideen zwischen Mühldorf und Berchtesgaden ein adäquates Zuhause zu geben. Wir blicken für Euch auf die Eröffnung durch Wirtschaftsminister Franz Josef Pschierer zurück.

Wir freuen uns sehr über die zahlreichen Abonnenten und steigenden Klickzahlen des Gründerland.Bayern-Newsletters. Immer ganz vorne dabei ist die Rubrik Erfolgsgeschichten. Hier geben uns erfolgreiche Gründer aus ganz Bayern interessante Einblicke aus der Frühphase ihres Start-ups. Heute stellen wir Euch riskmethods aus München vor, die ein innovatives IT-Tool für das Risikomanagement in globalen Lieferketten bei produzierenden Unternehmen entwickelt haben – und schon jetzt die Crème de la Crème der deutschen Industrie zu ihren Kunden zählen können.

Wir wünschen Euch eine spannende Lektüre der September-Edition unseres Newsletters!

Euer Gründerland.Bayern-Team

 
Stellwerk 18 – Digitales Gründerzentrum für Südostbayern
Eröffneten das Stellwerk 18 (von links nach rechts): Peter Schindecker (2. Stellvertreter des Vorstandsvorsitzenden des Stellwerk 18 e.V. und Geschäftsführer formware GmbH), Otto Lederer (MdL), Gabriele Bauer (Oberbürgermeisterin Rosenheim), Thomas Bugl (Geschäftsführer Stellwerk 18 GmbH), Staatsminister Franz Josef Pschierer, Andrea Rosner (stellv. Landrätin), Klaus Stöttner (MdL) © Cityguide Rosenheim
   
 

Am vergangenen Freitag eröffnete Wirtschaftsminister Franz Josef Pschierer das Rosenheimer Stellwerk 18 als eines von Bayerns elf neuen digitalen Gründerzentren (DGZ). Es ist Anlaufstelle für digitale Gründerinnen und Gründer sowie für Unternehmen in der Region Südostbayern in den Landkreisen Altötting, Berchtesgadener Land, Mühldorf, Rosenheim und Traunstein. Bereits zum Start ist das digitale Gründerzentrum gut ausgelastet: Elf Gründerteams belegen 21 von 28 Büros. Insgesamt hat das Stellwerk 18 eine nutzbare Fläche von 1.600 Quadratmetern und Platz für rund 70 Arbeitsplätze. Neben preiswerten Büroflächen bietet das neue DGZ eine ganze Reihe von Networking-Veranstaltungen und stellt Gründerinnen und Gründern mit Coaching-Angeboten und kostenfreien Beratertagen ein umfassendes Netzwerk zur Seite. Das leistet einen wertvollen Beitrag zur Entwicklung und Umsetzung innovativer Geschäftsmodelle.

Das Gebäude umfasst zwei zusätzliche, abtrennbare Seminarräume für insgesamt rund 90 Personen, drei Kommunikationsbereiche im ersten Obergeschoss, einen Besprechungsraum mit Videokonferenzsystem und eine rund 200 Quadratmeter große Cafeteria. Eine Besonderheit ist die Unterstützung der Start-ups durch den eigens gegründeten Berufsverband Stellwerk 18 – Digitale Wirtschaft Südostoberbayern e. V.: Hier engagieren sich etablierte Unternehmen und Kapitalgeber sowie lokale Handels- und Handwerkskammern, Berufsverbände und Hochschulen. Das gemeinsame Ziel ist, den digitalen Umbau der regionalen Wirtschaft und die erfolgreiche Entwicklung digitaler Gründer in der Region zu fördern.

Die Staatsregierung unterstützt das Projekt mit rund 3,2 Millionen Euro. Insgesamt investiert der Freistaat im Rahmen der Initiative Gründerland.Bayern rund 80 Millionen Euro in die digitalen Gründerzentren in ganz Bayern.

Bayerns Wirtschaftsminister Franz Josef Pschierer sagte anlässlich der Eröffnung: „Das Stellwerk 18 gibt der digitalen Zukunft ein Zuhause in Rosenheim und macht die Region und Bayern zu einem Gründerstandort von internationalem Rang. Insgesamt investieren wir bis Ende 2022 rund 5,5 Milliarden Euro in die digitale Zukunft unseres Landes – mehr als jedes andere Bundesland. Und auch die Unterstützung digitaler Gründer bauen wir weiter aus: Unter anderem werden wir in allen Regierungsbezirken außerhalb der Ballungsräume ein weiteres digitales Gründerzentrum einrichten.“

 
riskmethods – Risikoanalyse-Software für globale Lieferketten
Das Risikomanagement-Tool für globale Lieferketten von riskmethods ©riskmethods
   
 

Viele erfolgreiche Geschäftsideen haben ihren Ursprung in der umfassenden Praxiserfahrung, die Gründer bereits zuvor in einem bestimmten Markt sammeln konnten – und in den Chancen, die sie dort erkannten. So auch bei riskmethods aus München. Die Gründer Heiko Schwarz und Rolf Zimmer entwickelten, aufbauend auf jahrelanger Berufserfahrung in der Softwarebranche, die Idee für ein völlig neues IT-Tool zur Steuerung von Risiken in globalen Lieferketten. Die Ausgangslage: Beinahe jedes produzierende Unternehmen bezieht Komponenten für seine Produkte aus irgendeinem Teil der Erde, oftmals über viele verschiedene Sublieferanten. Das birgt ein großes finanzielles Risiko, sollte es in dieser fein abgestimmten weltweiten Lieferkette zu Verzögerungen oder sogar Ausfällen kommen. Genau hier setzt die Idee von riskmethods an. Dank cloudbasierter Software und Künstlicher Intelligenz lassen sich entsprechende Risiken (z.B. mögliche Insolvenzen bei Sublieferanten, Auswirkungen von Naturkatastrophen) bereits während des Entstehens erkennen und effektiv managen. Das Team von riskmethods konnte diese Geschäftsidee so überzeugend umsetzen, dass schon heute die Crème de la Crème der deutschen produzierenden Unternehmen zu den Kunden gehört. Das vollständige Interview mit Heiko Schwarz inklusive wichtiger Tipps für Neugründer findet Ihr hier.

 
SEP
13
 

„Design Thinking Workshop: Nachhaltigkeit in Start-ups“ in Augsburg, 10:00 – 16:00 Uhr

Der Workshop soll junge bayerische Unternehmen motivieren und dabei unterstützen, ökologische und soziale Aspekte in ihren Geschäftsprozessen zu verankern. Start-ups, Nachhaltigkeitsexperten, erfahrene Unternehmen und Acceleratoren teilen ihre Erfahrungen zum Thema Nachhaltigkeit – und wollen gemeinsam kreative Ansätze erarbeiten, wie ökologische und soziale Aspekte im Gründungsprozess angepackt werden können und welche Hindernisse es zu überwinden gilt.
 
SEP
17
 

„Startup Demo Night“ in Nürnberg, ab 18:30 Uhr

Auf der Startup Demo Night sind Gründerteams aus allen Branchen vertreten, von HighTech über Bio Sciences, IoT bis hin zu Mobilität, Lifestyle, Gesundheit und Sport. Die innovativen Lösungen und Produkte werden von den Start-ups live vorgestellt – Besucher können alle Ideen selber ausprobieren und die Gründerteams in entspannter Networking-Atmosphäre persönlich kennenlernen. Über 2.000 Gäste nutzen jährlich die Gelegenheit zum Netzwerken mit Gründern, Investoren und Unternehmensvertretern.
 
SEP
28
 

„Hackerkiste“ in Augsburg, 28. und 29. September

Nach erfolgreichem Auftakt startet die Hackerkiste in die zweite Runde. Dieses Jahr ist das Event als Kombination aus Konferenz und Barcamp konzipiert und wird die Themen Web, IT-Security und IoT behandeln. Ein Barcamp setzt sich aus frei wählbaren Workshops und Vorträgen zusammen, wobei neue Diskussionsgrundlagen und Impulse geschaffen sowie die Perspektiven gewechselt werden. Der Inhalt und Ablauf wird von den Teilnehmern selbst gestaltet und kann in einen Hackathon übergehen. Das Event richtet sich vorrangig an digital-interessierte Studierende, Angestellte, Wissenschaftler, Programmierer und Designer.
 
SEP
30
 

„Bits & Pretzels “ in München, 30. September bis 2. Oktober

Bits & Pretzels ist eine dreitägige Veranstaltung, auf welcher die erfolgreichsten Gründer aus aller Welt mit jungen aufstrebenden Unternehmern, Investoren und anderen Entscheidungsträgern des Start-up-Ökosystems zusammenkommen. Auf der Veranstaltung treffen sich die Teilnehmer zu Inspiration, Lernen und Matchmaking. Der letzte Tag im Festzelt steht für alle ganz im Zeichen des „flüssigen“ Networkings.
 
 
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