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Gründerland.Bayern-Newsletter – August 2018
   
 

Liebe Freundinnen und Freunde von Gründerland.Bayern,


August ist Ferienzeit und man könnte annehmen, in den Digitalen Gründerzentren im Freistaat blieben die Notebooks ausnahmsweise aus. Doch weit gefehlt – es tut sich einiges in der Start-up-Szene des Freistaats. Was es Neues gibt und welche Projekte man auf dem Schirm haben sollte, zeigen wir Euch in der August-Ausgabe des Gründerland.Bayern-Newsletters.

Wie schon in der letzten Ausgabe angekündigt, will die bayerische Staatsregierung die Digitalisierung in Bayern nochmals beschleunigen und plant dazu die Förderung von gleich sieben neuen Digitalen Gründerzentren. In diesem Newsletter erklären wir die Details dieses Vorhabens.

Eines der bestehenden Digitalen Gründerzentren ist der Nürnberger ZOLLHOF. Bereits rund ein Jahr nach seinem offiziellen Start hat er alle Erwartungen übertroffen. Da ist es nur folgerichtig, dass für das Incubator Camp 2018 Ende Juli fast 70 Start-up-Profis aus Acceleratoren, Inkubatoren und Gründerinitiativen aus der ganzen Republik nach Nürnberg kamen, um in verschiedenen Workshops eine Kernfrage zu diskutieren: Wie können Start-ups am besten unterstützt werden. Impulse kamen nicht zuletzt aus der Keynote von Daniel Krauss, Gründer und CIO von FlixBus.

Die dritte Phase des Münchener Businessplanwettbewerbs 2018 ist vorbei – und zählt viele Gewinner. Wen genau, und warum die Jury von den Einreichungen sehr angetan war, erfahrt Ihr ebenfalls in diesem Newsletter.

Bayern ist reich an unternehmerischen Erfolgsgeschichten und innovativen Technologien. Es war auch immer Standort für bahnbrechende Entwicklungen im Bereich der regenerativen Energien. Jetzt schickt sich fos4X an, die Windenergie umzukrempeln und deutlich effektiver, kostengünstiger und digitaler zu machen. Unsere Erfolgsgeschichte und das Interview mit CEO Lars Hoffmann geben einen Blick hinter die Kulissen.

Wir wünschen Euch allen eine schöne, sonnige, erfolgreiche Zeit und viel Spaß beim Lesen, Informieren und Entdecken der Sommer-Edition unseres Newsletters!


Euer Gründerland.Bayern-Team

 
Gesucht: Sieben neue Digitale Gründerzentren
   
 

Bayern schickt sich an, einen weiteren digitalen Trumpf auszuspielen – genauer gesagt sogar sieben. Exakt so viele neue Digitale Gründerzentren (DGZ) sollen künftig das Start-up-Ökosystem im Freistaat bereichern. Dazu hat die Staatsregierung einen Wettbewerb ausgerufen, um neue Standorte außerhalb der Großräume München und Nürnberg für die Förderung auszuwählen.

Bayerns Wirtschaftsminister Franz Josef Pschierer erläutert den Leitgedanken der engen Vernetzung von Wirtschaft und Wissenschaft, von Start-ups mit etablierten Unternehmen und potenziellen Investoren: „Bayern hat ausgezeichnete Gründer, innovative Unternehmen und ein starkes öffentliches Angebot zur Unterstützung von Start-ups. Mit der Förderung von Gründerzentren, Netzwerkaktivitäten und Unternehmensneugründungen im Bereich Digitalisierung haben wir mit zwölf operativen Digitalen Gründerzentren an 22 Standorten bereits Maßstäbe gesetzt. Diese Unterstützung bauen wir weiter aus und werden in allen Regierungsbezirken außerhalb der Ballungsräume ein weiteres Digitales Gründerzentrum einrichten und Bayern so zu einer der ersten Adressen für Gründer in Europa machen. Zentral ist dabei das gemeinsame Engagement von Wirtschaft, Forschung und Kommunen. Insgesamt investieren wir 5,5 Milliarden Euro in die digitale Zukunft unseres Landes bis Ende 2022 – mehr als jedes andere Bundesland.“

Die aktuelle Förderinitiative setzt sich aus den zwei bewährten Komponenten zusammen: Der erste Teil ist die Übernahme von Infrastrukturkosten von in der Regel bis zu 75 % für Anmietung, ggf. Aus- oder Umbau der Flächen und für die Erstausstattung. Als zweiter Teil des Programms werden Netzwerkaktivitäten mit bis zu 50 % der Kosten unterstützt. Der Betrieb der Infrastruktur als Digitales Gründerzentrum muss dabei von den Partnern vor Ort finanziert werden und für mindestens 15 Jahre gesichert sein. Das große regionale Engagement sichert die Qualität der Bewerbungen.

Das Auswahlverfahren verläuft in zwei Stufen: In der Vorrunde können bis zum 31.8.2018 Kurzkonzepte für Gründerzentren eingereicht werden, die entweder neu entstehen oder an bereits bestehende DGZ angedockt werden sollen. Diese Kurzkonzepte werden von einer unabhängigen Expertenjury begutachtet und im September dem Ministerrat vorgelegt, der die Finalisten auswählt. Diese dürfen in der zweiten Stufe ausgearbeitete Konzepte einreichen, aus denen der Ministerrat schließlich die sieben Gewinner wählt.

Alle Details zum Wettbewerb für die neuen Digitalen Gründerzentren findet Ihr hier.

 
ZOLLHOF: Erfolgreiches Digitales Nürnberger Gründerzentrum richtet Incubator Camp 2018 aus
     
 

„In den letzten Jahren bin ich auf viele großartige Ideen und Geschäftsmodelle gestoßen und konnte wiederholt feststellen, dass der wichtigste Faktor für den Erfolg das Team hinter der Idee ist. Deshalb bin ich immer daran interessiert, coole Start-up-Teams kennenzulernen, egal ob sie in den neuesten Batch passen oder nicht. Also kommt zu einer unserer Veranstaltungen und lernt das ZOLLHOF-Team und unser Netzwerk kennen!"

 
Benjamin Bauer, Geschäftsführer vom ZOLLHOF - Tech Incubator
 
Start-up-Profis aus ganz Deutschland kamen zum Incubator Camp 2018 im ZOLLHOF. ©ZOLLHOF
   
 

Ganz klar: Die Metropolregion Nürnberg bietet ein hervorragendes Umfeld für digitale Neugründungen. Nah an Top-Universitäten und vielen Unternehmen, die weltweit in der ersten Reihe mitspielen, entstand zwischen Regnitz, Pegnitz und Main-Donau-Kanal eine äußerst dynamische Gründungsmentalität. Perfekte Bedingungen für den ZOLLHOF, hier das Incubator Camp 2018 auszurichten – die erste Netzwerkveranstaltung dieser Art speziell für die Macher hinter den vielen, in der gesamten Republik verteilten Acceleratoren, Inkubatoren oder Gründerinitiativen. Es sollten sich also gezielt diejenigen austauschen und von gegenseitigen Erfahrungen lernen, die sonst tagtäglich den Start-ups unter die Arme greifen und den Erfolg digitaler Geschäftsmodelle vorantreiben. Dazu kamen Ende Juli fast 70 Start-up-Profis aus ganz Deutschland nach Nürnberg und diskutierten in Workshops verschiedene Themen wie Finanzierung, Community Building, Software-Infrastruktur oder Kooperationen mit Hochschulen. Alles getragen von der Frage, wie Mehrwert für Start-ups geschaffen werden kann. Als Keynote-Speaker gab Daniel Krauss, Gründer und CIO von FlixBus, spannende Einblicke und viele wertvolle Tipps aus der Erfolgsstory der grünen Busse. Mehr Infos zum Incubator Camp 2018 findet Ihr hier.


Der ZOLLHOF - Tech Incubator gibt als eines von zwölf bayerischen Digitalen Gründerzentren seit dem Frühjahr 2017 Starthilfe für Gründerinnen und Gründer, die offizielle Eröffnung folgte im Herbst 2017. Unter dem Leitspruch des Teams um Geschäftsführer Benjamin Bauer – „We make entrepreneurship happen!“ – bietet das Curriculum für Start-ups neben Büroplätzen vor Ort auch ein umfassendes Support-Netzwerk. So können die jungen Gründer auf Inhouse-Programmierer, Designer oder Coaches zurückgreifen, sich beim Kontakt zu Investoren und Business Angels helfen oder von Trainern aus dem Silicon Valley zum perfekten Pitch schulen lassen.


Das Konzept für den ZOLLHOF - Tech Incubator entstand in enger Zusammenarbeit mit der Universität Erlangen-Nürnberg sowie mit Partnern aus der Wirtschaft wie HUK-Coburg, NÜRNBERGER Versicherung, Schaeffler und Siemens. Mittlerweile haben 24 Start-ups das Programm erfolgreich absolviert. Diese kommen aus den Bereichen urbane Mobilität bzw. E-Mobilität, Digital Health, Internet der Dinge (IoT), Künstliche Intelligenz (AI), Big Data, Software as a Service (SaaS) und Virtuelle Realität (VR). Dass das ZOLLHOF-Konzept voll aufgeht, zeigte sich schon im April dieses Jahres, als bei der Berliner Pitch Night der bundesweiten Digital Hub Initiative gleich drei Start-ups aus dem Nürnberger DGZ unter die zehn besten Unternehmen gewählt wurden (wir berichteten).

 
Finale beim Münchener Businessplan Wettbewerb 2018 von BayStartUP: Hightech-Start-up Kumovis gewinnt mit 3D-Druckern für die Medizintechnik
     
 

„Der Münchener Businessplan Wettbewerb ist ein Sprungbrett für Start-ups. Zahlreiche ehemalige Teilnehmer haben sich inzwischen als starke Unternehmen am Markt etabliert. Das zeigt: Wer die Gründung clever angeht und sich, wie bei dem Wettbewerb von BayStartUP, von erfahrenen Profis beraten lässt, hat gute Aussichten auf unternehmerischen Erfolg."

 
Ministerialdirektor Dr. Bernhard Schwab, Amtschef des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Energie und Technologie
 
   
 

Rekordzahlen bei der 22. Auflage des Münchener Businessplan Wettbewerbs: 94 Start-ups aus ganz Südbayern hatten in der finalen dritten Phase ihre Businesspläne eingereicht, die höchste Zahl seit zehn Jahren. Den begehrten ersten Platz holte Kumovis aus München mit ihren innovativen 3D-Druckern, die individualisierte Implantate z. B. für Schädelplatten oder Wirbelsäulen noch während des operativen Eingriffs unter Reinraumbedingungen herstellen können. Auf dem zweiten Platz landete Volabo. Ihr Elektro-Antrieb, der mit nur 48 Volt anstatt der herkömmlichen 400 Volt an Batteriespannung arbeitet, verspricht mit höherer Leistung bei weniger Stromverbrauch deutlich mehr Effizienz im Vergleich zu aktuellen E-Motoren. Den dritten Platz belegte Plasmion mit ihrer Technologie, die Laborgeräte um eine „elektronische Nase“ erweitert und erstmals die Messung von Proben ohne aufwendige Vorbereitung ermöglicht.

 
Erfolgsgeschichte fos4X: Innovative faseroptische Sensoren für Windkraftanlagen
Faseroptische Sensoren revolutionieren Windenergie. ©fos4X
   
 

Wie erfolgreich man als universitäres Spin-off mit einem herausragenden Produkt werden kann, zeigt fos4X. Die Erfolgsgeschichte begann im Jahr 2010 am Lehrstuhl für Messsystem- und Sensortechnik der TU München. Vier Doktoranden entwickelten gemeinsam die Idee für faseroptische Sensoren, die Windkraftanlagen intelligenter und damit die Erzeugung von Windenergie effektiver und kostengünstiger machen sollten. Heute optimieren die Sensoren und die Software von fos4X bereits bei den meisten Top 10-Firmen der Windenergiebranche den Energieertrag und die Wartung von Rotorblättern sowie die Belastungen in Windkraftanlagen. Die Sensoren können beispielsweise feststellen, ob Rotorblätter im Winter vereisen und die Anlagen rechtzeitig automatisch herunterfahren – und wieder anschalten, sobald das Eis abgetaut ist. Bisher ging dies alles nur manuell und war mit entsprechenden Kosten verbunden. Das Team um CEO Dr. Lars Hoffmann hat bereits die nächsten Industrien ins Visier genommen, denn die Technik lässt sich ebenso bei Hochspannungsnetzen oder in der Luftfahrt einsetzen. Auch die internationale Expansion steht nun an. Das vollständige Interview inklusive wichtiger Tipps für Neugründer findet Ihr hier.

 
AUG
15
 

Wettbewerb "Energie Start-up Bayern 2018" – Bewerbung noch bis zum 15. August möglich!

Bereits zum zweiten Mal wird das „Energie Start-up Bayern“ gesucht. Ausgezeichnet werden junge Unternehmen mit neuen Ideen, Geschäftsmodellen und Technologien für eine sichere, bezahlbare und nachhaltige Energiezukunft Bayerns. Als Gewinn für die Sieger winken Prämien in Höhe von insgesamt 17.500 Euro – und die Vernetzung mit zahlreichen potenziellen Investoren und Partnern aus der Energiebranche. Mit dem Wettbewerb „Energie Start-up Bayern“ unterstützen das Zentrum Digitalisierung.Bayern (ZD.B), das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Energie und Technologie, Bayern Innovativ, BayStartUP, die Bayernwerk AG, der Verband der Bayerischen Energie- und Wasserwirtschaft (VBEW) sowie die Verbund AG junge Unternehmen und Pioniere aus dem Energiesektor. Im Fokus stehen dabei die großen Trends Digitalisierung, Sektorenkopplung und Energiespeicherung.Die Anmeldung zum Wettbewerb ist noch bis zum 15. August 2018 mit dem Anmeldeformular sowie einem beigefügtem Pitch-Deck online unter www.energie-startup.bayern kostenlos möglich. Alle teilnehmenden Unternehmen müssen nach dem 1. Januar 2014 in Deutschland, Österreich oder der Schweiz gegründet worden sein und einen starken Bezug zu Bayern haben.
 
SEP
5
 

„Wie mache ich mich selbstständig?“ in Würzburg, 13:00 – 20:00 Uhr

Der erfolgreiche Aufbau einer selbstständigen Existenz hängt von vielen Faktoren ab, wie einer guten Idee, soliden unternehmerischen Eigenschaften und durchdachter Konzeption. Im Rahmen der vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Energie und Technologie geförderten Veranstaltung werden Gründungsinteressierte durch alle Phasen der Selbstständigkeit geführt inklusive Konzeption und Vermarktung des Businessplans, öffentliche Finanzierungshilfen sowie häufig auftretende Fehler und wie man diese vermeidet.
 
SEP
10
 

„Summerschool Cluster Sensorik“ in Regensburg, 10. bis 14. September

Breit gefächert ist das Programm der Summerschool 2018 im bayerischen Sensorik-Netzwerk. Jeder Tag widmet sich in diesem Jahr explizit einem Schwerpunkt, in dem moderne Sensorsysteme zum Einsatz kommen: von additiver Fertigung über industrielle Bildverarbeitung bis hin zu intelligenten Städten. Vom 10. bis 14. September können Studenten, Berufseinsteiger sowie Beschäftigte aus Hightech-Unternehmen Weltmarktführer und ihre innovativen Technologien und Produkte näher kennenlernen. Fünf Tage lang versammeln sich Experten der Branche im Sensorik-Hotspot Regensburg und zeigen in Fachvorträgen, Hands-On-Einheiten und praxisnahen Kursen, wo die Welt von morgen schon Realität geworden ist.
 
 
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