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Gründerland.Bayern-Newsletter – Juni 2018
   
 

Liebe Freundinnen und Freunde von Gründerland.Bayern,

wer nichts wagt, der nichts gewinnt – doch vor dem Wagnis muss zunächst eine Idee den Anstoß geben. Bayerns Digitale Gründerzentren (DGZ) leisten hier vortreffliche Arbeit: Etwa mit allerhand Veranstaltungen und Angeboten, um unternehmerisches Denken und Handeln zu fördern. Damit sollen nicht nur Gründerinnen und Gründer ermutigt werden, ihr Geschäftsmodell weiterzuverfolgen und zur Umsetzung zu bringen. Vielmehr stehen die meisten Angebote allen Interessierten offen, um in inspirierender Atmosphäre Ideen überhaupt erst gedeihen zu lassen. Und sind sie erst vom Gründergeist erfasst, finden sie in den DGZs Unterstützung bei sämtlichen Start-up-Prozessen und Hürden, etwa durch Ansprechpartner und Mentoren aus den erstklassigen Netzwerken in ihrer jeweiligen Region.

Bestens umgesetzt wird das zum Beispiel in der Region Mainfranken: Das Zentrum für Digitale Innovation (ZDI) bietet an den drei Standorten Schweinfurt, Bad Kissingen und Würzburg hervorragende Voraussetzungen, Geschäftsideen zu entwickeln und zur Blüte zu bringen. Seit Anfang Mai stehen Gründerinnen und Gründern nun auch die neu eröffneten Räumlichkeiten im Würzburger Gründerlabor CUBE zur Verfügung – einer der drei wichtigen Bausteine auf dem Weg zur Top-Region für Digitale Innovation.

Der Gründungsphase mag die NFON AG aus München zwar schon seit gut zehn Jahren entwachsen sein. Dennoch stellen wir den Anbieter innovativer, cloudbasierter Telefonielösungen gern als Erfolgsgeschichte vor - schließlich war es ein spannender Weg vom Start-up zur Erstnotiz an der Frankfurter Börse.

Viel Spaß beim Lesen, Informieren und Entdecken!

Euer Gründerland.Bayern-Team

 
Innovation hoch drei in Mainfranken – ZDI bezieht neues Gründerlabor im CUBE Würzburg
   
 

„Das Tempo des Infrastrukturaufbaus ist wirklich bemerkenswert. Mit dem Cube beziehen wir nach kurzer Bauzeit schon den ersten unserer drei geplanten Standorte und schaffen ideale Bedingungen für digitale Gründerinnen und Gründer, die ihre Ideen Wirklichkeit werden lassen wollen.“ 

Klaus Walther, Fachbereich Wirtschaft, Wissenschaft und Standortmarketing der Stadt Würzburg und Projektleiter des ZDI.

 
Feierliche Eröffnung mit mehr als 300 Gästen aus Wirtschaft und Politik. ©ZDI
   
 

Begeistern · Inspirieren · Unterstützen ...

Was kommt vor dem Start eines Start-ups, was kommt vor der Idee? Dr. Christian Andersen, Netzwerkmanager des Zentrums für Digitale Innovation Mainfranken (ZDI), kennt die Antwort: "Klar erleben wir, dass junge Gründer einer plötzlichen Eingebung folgten, und noch häufiger, dass sie ihre Geschäftsidee aus einem neuen Ansatz zur Lösung eines Problems heraus entwickelten. Es ist jedoch immer wieder erstaunlich, wie viel Kreativität freigesetzt wird, wenn man die richtigen Leute zusammenbringt. Manchmal kommen junge Menschen damit überhaupt erst in die Stimmung, in der tolle Ideen entstehen und gedeihen können". Das ZDI treibt Innovationen in Mainfranken seit 2016 an den drei Standorten Würzburg, Schweinfurt und Bad Kissingen voran. Als besonders hilfreich erweist sich die enge personelle Verzahnung mit den Kooperationspartnern, etwa der IHK Würzburg-Schweinfurt, dem Technologie- und Gründerzentrum Würzburg, dem Rhön-Saale Gründer- und Innovationszentrum Bad Kissing oder dem Gründer-, Innovations- und Beratungszentrum Schweinfurt sowie den Hochschulen: Gemeinsam werden zahlreiche Workshops angeboten, die Studierenden und Forschenden, Gründerinnen und Gründern sowie Start-ups und kleinen und mittelständischen Unternehmen aus der Region offen stehen. Letztere bringen Wissen aus der unternehmerischen Praxis mit, können aber auch selbst Nutzen aus Kooperationen mit Gründern ziehen. Ein Beispiel aus der jüngsten Vergangenheit: Aus einem gemeinsamen Workshop entstand die Kooperation des Automobilzulieferers Jopp GmbH aus Bad Neustadt mit dem Drohnen-Experten für industriellen Einsatz emqopter GmbH aus Würzburg, deren Lieferdrohnen als Highlight der aktuellen CeBIT gefeiert werden.

Doch bietet das ZDI als eines der bayerischen Digitalen Gründungszentren weitaus mehr als spannende Veranstaltungen, Coaching-Angebote in Kooperation mit BayStartUP und ein großartiges Netzwerk. Es befindet sich inmitten einer dynamischen Wachstums- und Ausbauphase: Bald vollständig bezogen ist der eigens errichtete und Anfang Mai von Staatsminister Franz-Josef Pschierer gemeinsam mit Oberbürgermeister Christian Schuchardt und ZDI-Projektleiter Klaus Walther feierlich eröffneten Cube. Der Cube ist der mittlere Baustein für die 360°-Unterstützung für Gründerinnen und Gründer von der Idee bis zum Prototypen. Er reiht sich ein zwischen Ideenlabor und Inkubator, mit denen schon bald die nächsten Stufen des ZDI zünden werden.

... Planen · Umsetzen · Wachsen

Sieben Start-up-Teams stehen bereits in den Startlöchern, um den ‚Cube’ zu beziehen und ihre Geschäftsidee voranzutreiben. Das Gründerlabor, zeitgemäß in sehr offenem Stil gehalten, ist gleichermaßen Coworking-Space, Lounge und Veranstaltungsort und damit auch Treffpunkt der digitalen Gründerszene in Würzburg. In inspirierender Atmosphäre heißt es dort „einfach machen!“ – perfekte Bedingungen für angehende Gründer, ihre Idee in einen ersten Prototypen zu überführen und zu testen. Ergänzt wird der futuristische Blickfang im neuen Würzburger Stadtteil Hubland schon bald um das Ideenlabor in der ersten Etage des ‚Tower’, dem ehemaligen Flughafentower. Nach der für den 2. Juli 2018 geplanten Eröffnung stehen hier Studierenden, Wissenschaftlern, Unternehmen und Start-ups zwei Büros und ein 200 qm großer Kreativraum offen, um u.a. in Design-Thinking-Workshops neue digitale Geschäftsideen zu entwickeln. Abgerundet wird das räumliche Angebot des ZDI in Würzburg dann im kommenden Jahr 2019, wenn der Neubau des Inkubators für innovative Gründer im Skyline Hill Center eröffnet wird: Hier können Start-ups auf 1.000 qm ihre Ideen zur Reife bringen und erste Wachstumsschritte wagen. Neben Büroräumen, Lounge und Besprechungsräumen wird der Inkubator auch weitere Räume zur Nutzung durch Start-ups bereithalten.

„Mit unserem umfassenden Veranstaltungsangebot und Netzwerk, mit dem Ausbau der Infrastruktur und vor allem mit viel Elan und Freude wollen wir die Potenziale der Digitalisierung in der Region vorantreiben. Dabei ist uns der Austausch mit regionalen Netzwerk- und Kooperationspartnern besonders wichtig, denn so erhalten Gründerinnen und Gründer bereits frühzeitig Feedback zu ihren Ideen und Konzepten”, erläutert Dr. Christian Andersen das Konzept des ZDI. „Mithilfe der Mittel des Bayerischen Wirtschaftsministeriums, der Stadt und des Landkreis Würzburg erschaffen wir hier in Mainfranken ein weiteres, vielversprechendes Gründer-Ökosystem im Gründerland.Bayern,“ so Andersen weiter.

 
NFON – cloudbasierte Telefonielösungen Made in Germany
   
 

„Hindernisse tun sich immer auf, solange ich aber weiß, wohin ich will, kann man alles erreichen.“

Hans Szymanski, CEO & CFO der NFON AG

 
Erfolgreicher Börsengang – ein deutsches Cloud-Produkt hat es in den Prime Standard geschafft. (v.l.n.r.: Hans Szymanski, CEO & CFO, Jan-Peter Koopmann, CTO und César Flores Rodríguez, CSO der NFON AG) ©NFON
   
 

Als eher untypische Erfolgsgeschichte eines Start-ups stellen wir euch diesmal die NFON AG aus München vor. Warum untypisch? Zum einen, weil NFON seit der Gründung bereits auf mehr als zehn erfolgreiche Jahre zurückblicken kann. Zum anderen, weil die „kommende Nr. 1 im europäischen Telefoniegeschäft“ – soweit die eigene Zielsetzung – als börsennotierte Aktiengesellschaft mit rund 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gründungsphase und dem klassischen Bild eines Start-ups längst entwachsen ist.

Aus dem Hauptquartier in der Landeshauptstadt heraus möchte NFON die Telefonie der Zukunft gestalten und bedient bereits 13 Länder mit intuitiven Lösungen für moderne Kommunikationsbedürfnisse von Unternehmen. Zusätzlich gründete NFON unlängst Tochtergesellschaften in Großbritannien, Österreich und Spanien und treibt mit dem europaweiten, mehr als 1.100 Partner umfassenden Netzwerk die Expansion in neue Märkte voran. Wie die Gründer einst in der „digitalen Hauptstadt Europas“ begannen, welche Hürden es zu nehmen galt und welche Tipps Neugründer unbedingt beachten sollten, darüber spricht Hans Szymanski, CEO & CFO der NFON AG in unserem ausführlichen INTERVIEW.

 
JUNI
14
 

„TECHFEST Munich 2018“ in Garching bei München (14. – 17. Juni 2018)

Hackers meet managers - Munich's big technology festival TECHFEST MUNICH is now entering its third round, with lots of exciting new developments and over 400 participants expected. For the first time, start-ups and artists are invited to join hackers and tech talents and spark interdisciplinary exchange. Another new feature: the organizer UnternehmerTUM is inviting the best teams to its so-called "Launchpad Day". Here, the winners can discuss potential financing and joint ventures with managers from leading partner companies.
 
JUNI
20
 

„Industrie 4.0“ in Rosenheim, 16:00 – 23:00 Uhr

Was ist eigentlich dieses Industrie 4.0? Gibt es Konzepte? Und welche Ziele kann ich mit meinem Unternehmen verfolgen? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigen sich die zahlreichen Workshops und Vorträge bei der Veranstaltung im Stellwerk 18. Neben interessanten theoretischen Ansätzen werden Anwendungsbeispiele aus den Bereichen mobiles Produktionsmanagement bei der Wittenstein AG, Logistik 4.0 aus Sicht von Fraunhofer IML, Big Data im Produktionsprozess und Datenbasierte Geschäftsmodelle bei denen der Nutzer im Zentrum ist, vorgestellt und kritisch hinterfragt.
 
JUNI
23
 

“Social Media Saturday” in Ingolstadt, 9:30 – 13:30 Uhr

Strategien, Plattformen, Content: Der Fokus liegt auf Social Media. Vom praxisorientierten Einsteiger-Workshop bis hin zum Fortgeschrittenen-Seminar ist für jeden Wissensstand etwas dabei. Vorträge und Workshops zu folgenden Themen erwarten euch: Social Media Marketing und Content Creation im B2B/B2C-Bereich; Mit dem Smartphone zur smarten Digitalkampagne; Positives Image & steigende Umsätze: Kunden gewinnen & behalten.
 
JUNI
27
 

„Industry Applied Game Technology 2018“ in Kempten, 9:00 – 17:00 Uhr

Wo können industrielle Anwender durch die Erfahrung der Games-Branche profitieren? In der zukünftigen Arbeitswelt von vernetzten, kundenzentrierten Unternehmen nimmt der Bedarf an einer verständlichen Simulation und Visualisierung von Daten/Prozessen ständig zu. Industrie trifft auf Games. Die Industry Applied Game Technology 2018 vernetzt beide Welten. Zum Start entwickelt eine Key Note Zukunftsszenarien, blickt in zukünftige Arbeitswelten und schlägt Möglichkeiten für den Einsatz von Game-Technologie im Rahmen der digitalen Transformation von Unternehmen vor. Anschließend präsentieren vielfältige Anwenderunternehmen beispielhaft in Vorträgen, wo heute oder in Zukunft durch die Integration von Game-Technologien konkrete Mehrwerte entstehen. Nach Kurzpitches interessanter Anbieter können die Gespräche an moderierten Thementischen vertieft werden.
 
JUNI
28
 

Start-up-Battle at the MatX Conference in Nürnberg, 10:00 – 12:00 Uhr

Are you a start-up looking for business partners to boost your idea and to revolutionize the material sector? Are you looking for R&D partners to collaborate and further develop your product? Do you change the game? Are you an expert in augmented/virtual reality, lightweight/composite materials, intelligent production or even exosceletons? Then take action and become a candidate of the Start-up-Battle at the MatX Conference on material innovations! It is your chance to convince the expert audience with representatives from Adidas, Staedtler, BMW, Covestro, Additive Industries, Krones, UPM, Bilfinger Noell, ZAE, Fraunhofer, KIT and many more of your innovative technology. The Start-up Battle will be organised and chaired by the ZOLLHOF Tech Incubator, Nürnberg.
 
 
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