Wird diese E-Mail richtig angezeigt? Im Browser anzeigen.
Gründerland.Bayern-Newsletter – Februar 2018
   
 

Liebe Freundinnen und Freunde von Gründerland.Bayern,

es kommt viel Bewegung in die Entwicklung der Digitalen Gründerzentren in Bayern – in Franken war in den letzten Wochen besonders viel los:

Anfang Februar setzte man im oberfränkischen Hof den Spaten an – dort entsteht der Neubau des Digitalen Gründerzentrums Einstein1. Bei der feierlichen Übergabe des Förderbescheids und der Baugenehmigung am 5. Februar waren alle Beteiligten bester Laune und guten Mutes, dass der Bau schnell voranschreitet.

Auch in Unterfranken geht es vorwärts: Das gemeinsame Konzept der beiden Städte Aschaffenburg und Lohr am Main für ein Digitales Gründerzentrum am Untermain hat überzeugt. Am 18. Januar nahmen die Projektinitiatoren den Förderbescheid in Höhe von gut drei Millionen Euro im Kloster Banz in Empfang.

Dass die Arbeit der Gründerzentren Früchte trägt und die Vernetzung von etablierten und jungen Unternehmen gelingt, zeigen Erfolgsgeschichten wie die von bytabo. Das Bamberger IT-Start-up, das vom dortigen Digitalen Gründerzentrum Lagarde1 unterstützt wird, hat ein spannendes Projekt mit Bosch umgesetzt.

Viel Spaß beim Lesen, Informieren und Entdecken!

Euer Gründerland.Bayern-Team

 

 

 
Spatenstich in Hof – Digitales Gründerzentrum Einstein1 geht in die Bauphase
   
 

„Mit dem digitalen Gründerzentrum Einstein1 schaffen wir einen Ort, an dem Start-ups aus der Region zusammen mit anderen Gründern und etablierten Unternehmen an ihren Ideen arbeiten können. Im Vordergrund steht ein Netzwerk aus digitalen Start-ups, Wirtschaft und Wissenschaft, das der Gründerdynamik vor Ort zusätzlichen Schwung verleiht.“
Franz Josef Pschierer, Wirtschaftsstaatssekretär


Nun kann gebaut werden. Nach dem Spatenstich am 5. Februar entsteht am Campus der Hochschule Hof das Digitale Gründerzentrum Einstein1. Dazu hat Wirtschaftsstaatssekretär Franz Josef Pschierer den Förderbescheid übergeben: Mit rund 4 Millionen Euro wird das oberfränkische Großprojekt gefördert. Zudem überreichte Dr. Harald Fichtner, Oberbürgermeister der Stadt Hof, die Baugenehmigung.

Das Konzept in Hof hat überzeugt. Mit der Errichtung des Einstein1 und in enger Zusammenarbeit mit der Gründerinitiative in Bayreuth soll die Gründerkultur im Bereich Digitalisierung in Oberfranken nachhaltig gestärkt werden. Außerdem soll das Einstein1 die Vernetzung innovativer Gründer und Start-ups mit etablierten Unternehmen fördern und lokale Unternehmen bei der Entwicklung und Evaluierung digitaler Geschäftsmodelle unterstützen.

Schon im März letzten Jahres hatte Wirtschaftsministerin Ilse Aigner einen Förderbescheid für die Netzwerkaktivitäten über rund 1,1 Millionen Euro übergeben. Seitdem hat sich viel getan: In Zusammenarbeit mit der Hochschule Hof bietet das Einstein1 schon jetzt eine umfangreiche Gründerberatung sowie zahlreiche Events, gefördert auch durch Kooperationen mit Industriepartnern.

 
Spatenstich in Hof (von rechts nach links): Hermann Hohenberger (Geschäftsführer Einstein1), Franz Josef Pschierer (Wirtschaftsstaatssekretär), Dr. Oliver Bär (Landrat Hof), Alexander König (Landtagsabgeordneter Stadt und Landkreis Hof), Dr. Harald Fichtner (Oberbürgermeister Hof), Prof. Michael Seidel (wissenschaftlicher Leiter Einstein1), Prof. Jürgen Lehmann (Präsident der Hochschule Hof), Heidrun Piwernetz (Regierungspräsidentin Oberfranken) und Dr. Karl Döhler (Landrat Wunsiedel) ©Einstein1
   
 

 
Der Anfang ist gemacht: Drei Millionen Euro für Digitales Gründerzentrum in der Region Bayerischer Untermain
   
 

Die Städte Aschaffenburg und Lohr am Main bekommen ein Digitales Gründerzentrum. Am 18. Januar übergaben Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner und Justizminister Prof. Winfried Bausback den Förderbescheid über gut 3 Millionen Euro. Unter dem Projekttitel „Starthouse Spessart“ entstehen an den Standorten Aschaffenburg und Lohr am Main nun Co-Working-Spaces sowie Büro- und Veranstaltungsräume für Gründer aus dem Digitalisierungssektor. In Aschaffenburg soll das neue Gründerzentrum in der zweiten Jahreshälfte seinen Sitz in der alten Schlosserei auf dem Stadtwerkegelände finden. Am Standort in Lohr am Main zieht das Gründerzentrum in das Gebäude der Energieversorgung Lohr-Karlstadt ein. Die beiden Städte hatten gemeinsam ein Konzept erarbeitet und das Projekt initiiert.

Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner betonte die Wichtigkeit des Digitalen Gründerzentrums für den Standort: „Mit dem Starthouse schließen wir eine Lücke bei unseren bayernweiten Gründerzentren. Wichtig ist mir dabei immer, dass wir nicht in Beton, sondern in kreative Köpfe investieren. Damit tragen wir zur Zukunftsfähigkeit der bayerischen Wirtschaft bei.“ Auch für den aus Aschaffenburg stammenden Justizminister Prof. Winfried Bausback war die Förderung des Projekts ein „großes Herzensanliegen“. Neben dem Zentrum für digitale Innovationen (ZDI) mit den Standorten Würzburg, Schweinfurt und Bad Kissingen am Maindreieck bekommt der Regierungsbezirk Unterfranken damit auch am Mainviereck einen nachhaltigen Impuls, um digitale Unternehmensgründer zu fördern und die Zukunftsfähigkeit der bayerischen Wirtschaft zu stärken.

 
Förderbescheidübergabe in Kloster Banz (von links nach rechts): Dieter Gerlach (Leiter der Stadtwerke Aschaffenburg), die Landtagsabgeordneten Judith Gerlach und Peter Winter, Justizminister Prof. Dr. Winfried Bausback, der Aschaffenburger Oberbürgermeister Klaus Herzog, Wirtschaftsministerin Ilse Aigner, Mario Paul (Bürgermeister von Lohr) sowie die Landtagsabgeordneten Thorsten Schwab und Hans Ritt ©CSU-Fraktion
   
 

 
Erfolgsgeschichte: bytabo® - Wie ein Bamberger Start-up Konzernen bei der Digitalisierung hilft
   
 

„Beim Thema Digitalisierung sollten KMU und Konzerne einfach mal loslegen, etwas ausprobieren und Prototypen entwickeln. Oft stimmt die Motivation und Einstellung zu Beginn, doch traditionell bedingte, komplexe Organisationsstrukturen verhindern später dann doch, dass wirklich etwas umgesetzt wird.“
Niklas Volland, Gründer & CEO von bytabo®

 
Bei bytabo® in Bamberg (von links nach rechts): Webentwickler Daniel Schleicher, CEO Niklas Volland, CTO Christian Schieber, Leiter Qualitätssicherung Daniel Mönius, CFO Lara Piechulek, Leiter Entwicklung Johannes Höhn ©bytabo
   
 

 
   
 

Mit einer Projektdauer von nur sechs Wochen hat das IT-Start-up bytabo aus Bamberg zusammen mit Bosch das Konzept einer innovativen Webapplikation technisch umgesetzt. Wofür Produktionsmitarbeiter früher einen stationären PC nutzten, hat bytabo zusammen mit dem Projektteam von Bosch eine konfigurierbare Oberfläche mit Shortcuts speziell für Tablets entwickelt. Für jeden Mitarbeiter kann so seine individuelle Oberfläche erstellt werden, wodurch sichergestellt ist, dass schneller und flexibler gearbeitet werden kann.

Auf einer Veranstaltung kamen Gründer und CEO von bytabo Niklas Volland und Andrej Dering, Teamleiter Prototypenfertigung bei Bosch in Bamberg, ins Gespräch. Nach einigen Treffen war die Kooperation beschlossen. Noch immer ist bytabos inzwischen 14-köpfige Digital Crew im regen Austausch mit Bosch bezüglich der Planung für die Weiterentwicklung der Anwendung.

Neben der Entwicklung individueller Webanwendungen bietet bytabo auch eine kontinuierliche Marktbeobachtung zur Identifikation von kundenrelevanten Innovationsbewegungen am digitalen Markt an – sozusagen eine „ausgelagerte Innovationsabteilung“. Weiterhin befindet sich im Leistungsportfolio des jungen IT-Start-ups eine Dienstleistung, die bytabo selbst als „Startup as a Service“ bezeichnet. Die Kunden, KMU und Konzerne, erhalten dabei einen Perspektivwechsel auf Anfrage: In sogenannten Disruptions-Workshops lernen sie durch einen fingierten Angriff auf das eigene Geschäftsmodell, wie sie ihre Strukturen schneller, flexibler und innovativer gestalten können – eben mehr wie die eines Start-ups. Auch Sprachassistenzsysteme und Chatbots sehen die „Digital Natives“ bei bytabo als wichtiges Feld, um Unternehmen fit für das digitale Zeitalter zu machen. In diesem Bereich bieten die Entwickler von bytabo technische Umsetzungen an.

Als Student der Kommunikationswissenschaft in Bamberg entwickelte Niklas Volland schon früh Interesse für digitale Kommunikation. Durch eine studentische Facebook-Gruppe fand er mit Christian Schieber einen Kompagnon mit technischem Know-how. 2015 wurde das Unternehmen gegründet und hat seinen Sitz im IGZ in Bamberg, in dem bis zum Bau des Digitalen Gründerzentrums Lagarde1 auch dessen Netzwerkbüro untergebracht ist. „Wir hatten auch mit München als Unternehmenssitz geliebäugelt. Doch die tolle Unterstützung durch das Netzwerkmanagement von Lagarde1 bei Marketing und Veranstaltungen bringt viele Vorteile für uns. Außerdem gibt es in Regionen abseits der Ballungszentren weniger Wettbewerb. Gerade mittelständische Unternehmen setzen auf den persönlichen Kontakt und uns ist es wichtig, dass wir Kunden unmittelbar und individuell betreuen können“, so Volland. Es sieht also gut aus bei bytabo – ob beim breiten Dienstleistungsangebot oder in Zukunft auch mit einem eigenen Produkt.

 
FEB
15
 

MSC Innovation Night in München, 19:00 – 21:30 Uhr

Disruptive technologies, global interconnectedness, big data and exponential change – these major trends of the Digital Age do not only present enormous challenges for our societies and economies but also for our governments, including the armed forces. At the inaugural MSC Innovation Night you can hear from some of the world’s most impressive innovators and change-makers to discuss how innovation and transformation are possible even under the most difficult circumstances and meet like-minded drivers of change!
 
FEB
26
 

Chancen der Digitalisierung nutzen – Angebote für Unternehmen und Start-ups in Ziemetshausen

Um wettbewerbsfähig zu bleiben oder Wachstum zu erzielen sind Innovationen in Unternehmen unverzichtbar. Immer öfter kommen diese Innovationen aus der IT. Sie kann Impulse und Lösungen für neue Produkte, Services und Geschäftsmodelle liefern. In der Gemeinschaftsveranstaltung geht es um die Chancen, die sich aus der Digitalen Transformation entwickeln können und darum, wie sich der Geschäftsalltag verändert hat. Sie zeigt erfolgreiche Lösungen und Beispiele aus Unternehmen, liefert Inspiration und konkrete Unterstützungsangebote bis hin zu Fördermitteln.
 
FEB
27
 

StartupPitchRegionNbg!#16 in Nürnberg, 18:00 – 21:00 Uhr

Schon mal mit dem Gedanken gespielt, ein eigenes Unternehmen zu gründen? Doch wie geht man da am besten vor und welche Förderungen bzw. Unterstützungen gibt es? Die Eventreihe #StartupPitchRegionNbg! bietet Start-ups aus der Region Nürnberg eine regelmäßige Gelegenheit, sich vorzustellen und frühzeitig zu vernetzen.
 
 
YouTubeTwitterFacebook
 
 
Möchten Sie sich vom Newsletter abmelden? Klicken Sie Hier!
Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.