Darlehen, Bürgschaften & Haftungs­freistellungen

Darlehen

Staatliche Darlehensförderprogramme bieten im Vergleich zur normalen Bankfinanzierung üblicherweise niedrigere Zinsen, eine längere Laufzeit sowie günstigere Rück­zahlungs­be­dingungen. Welches Programm sinnvoll ist, hängt von der individuellen Situation des Grün­ders, der Art des Gründungsvorhabens und den jeweiligen Voraussetzungen und Konditionen der einzelnen Programme ab.

Anträge auf öffentliche Förderungen sind grundsätzlich über ein Kreditinstitut (Hausbank) bei den Förderinstitutionen einzureichen. Als „Hausbank” bearbeiten Banken und Sparkassen nicht nur die staatlichen Förderkredite, sie begeben sich bei deren Auszahlung auch ins Ob­ligo. Je nach Programm kann die Hausbank teilweise von der Rückhaftung freigestellt werden. Dies steigert ihre Bereitschaft, auch risikoreichere Vorhaben zu unterstützen.

Angebote der LfA

Angebote der KfW


München Fonds

München Fonds ist das Existenzgründungsprogramm der Landeshauptstadt München in Zusammenarbeit mit der Stadtsparkasse München. Über diesen Fonds können Gründer mit geringem Kapitalbedarf und geringen bankrelevanten Sicherheiten schnell und unbürokratisch ein Darlehen erhalten. Für eine erste Beratung können sich Unternehmensgründer an das Münchner Existenzgründungs-Büro wenden.

München Fonds - Existenzgründungsprogramm der Landeshauptstadt München


Bürgschaften & Haftungsfreistellungen

Damit auch Unternehmen, die nicht über ausreichende Sicherheiten verfügen, Bankkredite auf­nehmen können, existiert in Bayern ein System öffentlicher Risikoentlastungen, unter an­de­rem durch Bürgschaften und Haftungsfreistellungen. Die Übernahme einer Bürgschaft wird grundsätzlich zusammen mit dem Darlehen über die Hausbank beantragt.

Informationen und Angebote finden Sie unter Bürgschaftsbank Bayern sowie bei der LfA Förderbank Bayern.

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