Gini

Wer steckt hinter Eurem Unternehmen?

Hinter Gini stecken wir – Steffen Reitz und Holger Teske. Mit Gini verfolgen wir eine große gemeinsame Vision: die Welt von Papierkram zu befreien! Doch dieses Ziel können wir nur mit unserem hochambitionierten Team von aktuell 29 Experten aus verschiedenen Tech- und Non-Tech-Bereichen erreichen. Was uns dabei alle verbindet, ist eine einzigartige Start-up Kultur, geprägt von den Werten Exzellenz, Chancen statt Risiken, Einsatz und Verantwortung sowie Herzlichkeit.

Wie habt Ihr Euch kennengelernt?

Kennengelernt haben wir uns beim Wirtschaftsingenieurwesen- (Steffen) und Informationswissenschaft-Studium (Holger) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Dabei ist nicht nur eine tiefe Freundschaft, sondern zum Ende unseres Studiums mit der Gründung von Gini (ehemals smarchive) auch die Basis zum Erreichen unserer gemeinsamen Vision entstanden.

Was genau ist das Besondere an Eurer Geschäftsidee?

Das Besondere an Gini bzw. unseren Lösungen ist die Dokumentenanalyse, welche aus Dokumenten ohne besondere Struktur – bspw. ein Foto einer beliebigen Rechnung – in wenigen Sekunden und mit höchster Genauigkeit strukturierte Informationen gewinnt. Mit diesen Daten können bestehende Prozesse und Anwendungen deutlich vereinfacht werden. Unsere Fotoüberweisung hat sich dabei bereits als Standard im deutschen Banking etabliert und ermöglicht u.a. den Kunden der Deutschen Bank, Sparkassen, ING-DiBa, HypoVereinsbank, comdirect, Sparda-Banken sowie der DKB das Bezahlen von Rechnungen per Smartphone-Foto. Dafür wurden wir unter anderem als FinTech Start-up des Jahres 2015 ausgezeichnet. Für unsere B2B-Partner sind wir Impulsgeber für die Digitalisierung und ermöglichen ihnen begeisternde Endkundenerlebnisse.

Wer hat Euch bei der Gründung unterstützt?

Bereits am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) konnten wir vor und während der Gründung auf die Unterstützung verschiedener Fachbereiche zählen. Ein ganz besonderer Dank gilt insbesondere auch der LMU München – sowohl das Entrepreneurship Center als auch die Existenzgründer-Beratung (v. a. in Person von Christoph Zinser) haben uns maßgeblich unterstützt und standen uns als wichtige Sparringspartner zur Seite. Zusätzliche Hilfestellung haben wir im Rahmen des EXIST-Gründerstipendiums erhalten.

Habt Ihr an Pitches oder Businessplan-Wettbewerben teilgenommen?

Wir haben an zahlreichen Pitches und Businessplan-Wettbewerben teilgenommen und konnten dabei als Team viele Erfolge feiern. Ganz besonders motivierend waren u. a. der Sieg beim Bitkom Innovators‘ Pitch sowie der zweite Platz in der Gesamtwertung beim Münchener Businessplan Wettbewerb.

Was waren die größten Schwierigkeiten, die Ihr auf Eurem Gründungsweg überwinden musstet?

Neben den typischen Start-up Herausforderungen, wie Finanzierung, waren eine der größten Hürden die Fokussierung auf eine klar definierte Produktlösung aber auch die Komplexität bei der Entwicklung unserer Semantiktechnologie. Zudem war es in den Anfangsjahren nicht immer einfach bei erstmals niedrigen Gehältern hochqualifizierte Mitarbeiter für uns gewinnen zu können.

Welchen Tipp sollten Neugründer unbedingt befolgen?

Vor allem Mut zum Gründen haben! Der schwierigste und entscheidendste Schritt der Gründung ist der erste: Wer anfängt, hat schon gewonnen. Gleichzeitig sollte das Gespräch mit Gründungsberatern oder Coaching-Einrichtungen (bspw. an den Unis oder übergreifenden Institutionen wie BayStartUP) gesucht werden, die wertvolle Unterstützung und Hilfestellung bei der Gründung leisten können. Aus unserer Sicht ist es hilfreich, so früh wie möglich zu gründen – wer einmal seinen Lebensstandard hochgeschraubt hat und sich an ein gewisses Ausgabenniveau gewöhnt hat, hat es sicherlich schwerer. Eine Gründung unmittelbar nach der Uni können wir daher nur empfehlen.

Warum habt Ihr Euch für den Standort Bayern entschieden?

Für die Entwicklung und Weiterentwicklung unserer Technologie benötigen wir herausragende Talente aus verschiedenen Fachbereichen, z.B. Computerlinguistik. Die Qualität und Vielseitigkeit der Münchener Hochschulen ist für uns daher ein äußerst wichtiger Standortvorteil. Zudem war uns aber auch wichtig, einen Standort für Gini zu finden, der unseren Mitarbeitern höchste Lebensqualität und gleichzeitig eine hohe Attraktivität für Talente aus dem In- und Ausland bietet.

Welche Ziele habt Ihr für die Zukunft?

Unsere Fotoüberweisung hat sich zum Standard im deutschen Banking etabliert. Doch das reicht uns noch nicht! Wir möchten auch in neuen Branchenfeldern veraltete und zeitaufwendige Prozesse und Bürokratie konsequent durch intelligente Anwendungen ersetzen und damit Schritt für Schritt unsere Vision erreichen: Endkunden – wie ein magischer Assistent – von lästigem Papierkram befreien, damit mehr Zeit für die schönen Dinge im Leben bleibt.

Wo kann ich mehr über Euer Unternehmen erfahren?

Mehr Infos zu Gini gibt es auf unserer Website sowie auf LinkedIn, Twitter und Facebook.

Newsletter abonnieren