Spezielle Zielgruppen

Die Persönlichkeit des Gründers sowie insbesondere seine Situation bestimmen neben bereits beschriebenen Faktoren wie Geschäftsidee oder Branche maßgeblich den Weg zum eigenen Unternehmen. Dementsprechend können Gründer und Jungunternehmer neben den Unterstützungsangeboten, die für alle Existenzgründer zugängig sind, auch von Hilfe­stellungen profitieren, die speziell auf Ihre Situation zugeschnitten sind.

Studierende & Akademiker

Studierenden und Wissenschaftlern an den bayerischen Hochschulen sowie Absolventen bietet das Programm HOCHSPRUNG (Hochschulprogramm für Unter­nehmens­grün­dung­en / Gründernetzwerk Bayern) durch ein bayernweites Netzwerk von Gründer­beratern Information, Kontakte und Beratung rund um den Gründungsprozess. Das An­ge­bot der Gründerberater reicht von der Erstberatung über Qualifizierungsmaßnahmen bis hin zur Begleitung der jungen Unternehmen in der Aufbauphase. Unter www.hoch-sprung.de wurde ein virtuelles In­for­ma­ti­ons­netzwerk aufgebaut.

Institut CeTIM (Center for Technology & Innovation Management)

Das Entrepreneurship Center der Universität der Bundeswehr München (UniBw) CeTIM leistet als international aufgestelltes Institut eine langjährige forschungs- und technologie­orientierte Gründerberatung bis in die Wachstumsphase und ist auf Prozess­organisation in Unternehmen und Beratung im Rahmen sozialer Projekte spezialisiert. CeTIM verfügt über breite Kontakte zu den Ingenieurswissenschaften der UniBw sowie zum umfang­reichen Technologiepark der Universität und liegt in unmittelbarer Nähe zum Bölkow-Campus.

LMU Entrepreneurship Center

„Empowering Entrepreneurs!“ ist die Vision des LMU Entrepreneurship Centers (LMU EC), das zum Ziel hat, die unter­neh­me­rischen Führungskräfte der Zukunft auszubilden, aktiv die Gründung erfolgreicher Unternehmungen zu unterstützen und eine Kultur des unter­neh­me­rischen Denkens und Handelns zu fördern - an allen Fakultäten der LMU und darüber hin­aus.

Zu den Kernaktivitäten zählen Business Planning Kurse in zahlreichen LMU-Fakultäten, mit denen jährlich über 1000 Personen erreicht werden, die intensive Vor-Ort-Betreuung von ins­­gesamt über 120 innovativen vielversprechenden Erfinder- und Gründerteams im In­ku­ba­tor und die Durchführung einzigartiger Events am Standort München.

Das LMU EC bietet damit vier Schwerpunktbereiche:

  • Teaching: Lehr- und Qualifizierungsangebote
  • Lab: Gründungsinkubator und -unterstützung
  • Community: Veranstaltungen und Netzwerkbildung
  • EC Research: Entrepreneurship- und Gründungsforschung.

Scientrepreneur – Gründen aus der Hochschule

Scientrepreneur ist eine Initiative der Kontaktstelle für Wissens- und Technologietransfer der Universität Erlangen-Nürnberg, der Zentralstelle für Wissens- und Technologietransfer der Georg-Simon-Ohm Hochschule-Nürnberg, des Lehrstuhls für Industrielles Management der FAU sowie weiterer Netzwerkpartner.

Scientrepreneur erleichtert angehenden Unternehmern den Start in die Selbständigkeit unter anderem durch:

  • Identifikation von innovativen Ideen und Hilfe bei deren Weiterentwicklung,
  • qualifizierte Beratung bei der Erstellung von Businessplänen,
  • den Zugang zu Fördermöglichkeiten und Förderprogrammen,
  • Unterstützung bei der Bereitstellung von Hochschulressourcen sowie
  • intensive und branchenfokussierte Betreuung von Spin off-Gründungen aus Hochschulen.

Strascheg Center for Entrepreneurship (SCE)

Das Strascheg Center for Entrepreneurship (SCE) der Hochschule München bietet Bildungs- und Forschungsprogramme im Bereich Entrepreneurship, fördert Innovations­pro­zes­se und die Entwicklung von unternehmerischen Persönlichkeiten. Das SCE unter­stützt Gründungen aus der Wissenschaft und begleitet junge Unternehmen von der Ideen­ent­­wick­­lung bis zur marktfähigen Innovation. Damit trägt das SCE zu einer aktiven Zu­kunfts­­ge­stal­tung unserer Gesellschaft und zur Etablierung einer um­fas­senden Gründungs­kultur bei.

Das SCE ist 2002 als An-Institut der Hochschule München gegründet worden. Im Juli 2011 wurden das SCE und die Hochschule München eine der drei ersten EXIST-Gründer­hoch­schulen Deutschlands.

UnternehmerTUM

UnternehmerTUM, das Zentrum für Innovation und Gründung an der TU München, be­glei­­tet internationale Start-ups und etablierte Unternehmen bei der Entwicklung neuer Pro­duk­te und Dienstleistungen, beim erfolgreichen Geschäftsaufbau und beim Markteintritt. Der UnternehmerTUM-Fonds bietet Kapital für vielversprechende junge Technologie­un­ter­neh­men.

Das Accelerator-Programm TechFounders bereitet innovative Technologie-Start-ups in­ner­­halb von drei Monaten mit Hilfe von intensivem Coaching und Mentoring auf eine erste Risiko­kapital­runde vor und bahnt mit Partnern aus der Industrie strategische Kooperat­ionen an. Die Start-ups erhalten Zugang zu einem High-Tech Ökosystem, erfahrenen Men­toren und In­dus­trie­­partnern sowie ein Entwicklungsbudget in Höhe von 25.000 Euro.

UnternehmerTUM unterstützt damit

  • bei der Entwicklung des Geschäftsmodells
  • bei der Erstellung des Businessplans
  • bei der Akquise von Fördergeldern
  • bei der Koordination mit universitären Stellen
  • bei dem weiteren Geschäftsaufbau
  • bei der Finanzierung.

Mit mehr als 20 wachstumsstarken Ausgründungen und über 1000 Teilnehmern in den Qualifizierungsprogrammen nimmt UnternehmerTUM eine führende Rolle in Europa ein.

Unternehmensnachfolge

Vielen kleinen und mittelständischen Betrieben droht bei Ausscheiden der Inhaber die Schlie­­ßung oder der Verkauf, da es oftmals an interessierten und geeigneten familien­in­ter­nen Nachfolgern mangelt. Die Möglichkeit, ein bereits bestehendes Unter­nehmen weiter­zu­führen, bietet sich demnach als attraktive und gleichermaßen herausfordernde Alternative zur Neu­gründung an.

Bei der Unternehmensnachfolge sind die vorgegebenen Strukturen nachhaltig zum Wohle des Unternehmens zu nutzen und auf die Zukunft auszurichten. Dabei gilt es, möglichst Bewähr­tes zu bewahren und sich gleichzeitig neu zu profilieren.

Keine leichte Aufgabe. Deshalb ist es wichtig, sich umfassend zu informieren und Unter­stützung in Anspruch zu nehmen. Hilfestellung und Anregungen erhalten Sie zum Beispiel auf dem Nachfolgeportal der Bayerischen Staatsregierung, beim Bundes­wirtschafts­minis­te­ri­um und der IHK.

Gründer 50+

Die Initiative Gründer 50+ soll die Generation der über 50-jährigen Fachkräfte bei der Unternehmensgründung unterstützen und sie damit zu diesem Schritt ermutigen.

Gründerinnen

Frauen nehmen immer stärker am Gründungsgeschehen teil, sei es im Wege der Voll­er­werbs­gründung oder im Nebenerwerb. Im Jahr 2013 beispielsweise nahmen Frauen bereits 46% aller Gründungen vor. Die mit der Selbständigkeit verbundene freie Zeiteinteilung macht diese Form der Berufsausübung zusätzlich attraktiv.

Mittlerweile hat sich auch eine Reihe von Informations- und Beratungsangeboten sowie Netz­werken etabliert, die sich speziell an Gründerinnen wenden: Informationen und Unter­stützung erhalten Sie bei den Gründeragenturen, der IHK (Industrie- und Handels­kammern), HWK (Handwerkskammern) und dem IFB (Institut für Freie Berufe) sowie bei der bundesweiten Gründer­innen­agentur (bga), dem Projekt GUIDE in München, das Frauen auf eine selbst­ständige Er­werbs­­tätigkeit, auch in Teilzeit, vorbereitet oder speziellen Fachseminaren der IHK Aka­demie München. Weitere Beispiele für Berufsberatungen spe­zi­ell für Frauen, darunter auch zur Existenz­gründung, finden Sie auch auf den Seiten des Bayerischen Sozial­ministeriums.

Arbeitslose

Viele Menschen, die ihren Arbeitsplatz verloren haben und neue Perspektiven für eine be­frie­di­gen­de berufliche Zukunft suchen, entscheiden sich für die Alternative: „Ich mache mich selbst­­ständig”. Für so manche Gründer geht mit dem Schritt in die Selbstständigkeit auch ein lang gehegter, persönlicher Traum in Erfüllung, die berufliche Zukunft selbst in die Hand zu neh­men.

Eine Gründung bringt viele Chancen, aber auch Risiken mit sich. Deshalb ist es wichtig, sich umfassend zu informieren und Unterstützung in Anspruch zu nehmen. Speziell für Grün­dung­­en aus der Arbeitslosigkeit, auch zur Übernahme eines Betriebs, gibt es als Förder­maß­nah­men der Bundesagentur für Arbeit den Gründungszuschuss für Empfänger von Ar­beits­lo­sen­geld I und das Einstiegsgeld für Empfänger von Arbeits­losen­­geld II.

Informationen dazu sowie zu weiteren Angeboten der Bundesagentur für Arbeit für Exis­tenz­grün­der erhalten Sie bei den örtlichen Agenturen für Arbeit oder auf den Seiten der Bundes­agentur für Arbeit. Hilfe­stellung finden Sie auch bei den Gründeragenturen, den IHK (Industrie- und Handels­­kammern), HWK (Hand­­werks­­kammern) und dem IFB (Institut für Freie Berufe) sowie auf den Seiten des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWi).

Schüler

„Was möchtest Du später einmal werden?“ Deine Antwort darauf könnte lauten: „Mein ei­ge­ner Chef!“ Vielleicht bist Du dir aber auch noch nicht so sicher. Unabhängig davon – nutze doch die Möglichkeiten, unverbindlich und ohne finanzielles Risiko auszuprobieren, wie es sich an­fühlt, ein eigenes Unternehmen zu gründen.

Unter fachlicher Anleitung können Schülerinnen und Schüler bei Projekten und Wett­be­wer­ben wie Deutscher Gründerpreis für SchülerJuniorSchüler­unter­nehmen für eine ge­sun­de ErnährungIdeen machen Schule – Das Gründungsspiel und Play the Market ihre unter­neh­me­rischen Qualitäten testen und Erfahrungen sammeln.

STARTUP TEENS ist die erste Non-Profit Organisation in Deutschland, die Schülern und Schülerinnen im Alter von 14-19 Jahren digital unternehmerisches Denken und Handeln beibringt. Neben den Online-Trainings gibt es Events, ein bundesweites Mentoring-Programm und den mit 7 x 10.000 Euro am höchsten dotierten Business-Plan-Wettbewerb für Schüler in Deutschland.

Migranten

In den vergangenen Jahren erfolgten in Deutschland etwa ein Viertel aller Existenz­grün­dung­en durch Menschen mit Migrationshintergrund. Grundsätzlich unterscheiden sich deren Unter­nehmens­grün­dungen nicht von anderen Gründungen. Daher stehen alle Unter­stützungs­an­ge­bote auch Gründern mit Migrationshintergrund offen. Allerdings gilt es je nach den in­di­vi­duellen Umständen gegebenenfalls einige Besonderheiten zu beachten.

So ist zum Beispiel zu klären, ob im Einzelfall eine Aufenthaltserlaubnis erforderlich ist. Nähere In­for­ma­ti­onen dazu gibt es bei den örtlichen Ausländerbehörden oder auf den Sei­ten des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWi). Für die Ausübung der selbständigen Tätigkeit kann auch wichtig sein, ob ein ausländischer Berufsabschluss in Deutschland anerkannt wird. In­for­ma­ti­onen dazu finden Sie zum Beispiel auf dem Fachportal An­er­ken­nung in Deutsch­land und den Seiten des Bayerischen Sozialministeriums. Hil­fe­stel­lung bieten darüber hi­n­aus auch das Talenteportal Bayern sowie das Portal Work in Bavaria sowie die Grün­der­agenturen, die IHK (Industrie- und Handels­kammern), HWK (Hand­werks­kammern) und das IFB (Institut für Freie Berufe).

Mittelstandsportal

Das Portal mit allen Informationen für den bayerischen Mittelstand.

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Unternehmensnachfolge

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Finanzierung & Förderung

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