Rechtsform

Die Rechtsform bestimmt den gesetzlichen Handlungsrahmen des Unternehmens. Sie wird in der Regel bei der Gründung im Gesellschaftsvertrag festgelegt. Die Entscheidung für eine bestimmte Rechtsform ist gut zu durchdenken, denn sie hat eine Vielzahl rechtlicher, finan­zieller, struktureller und persönlicher Konsequenzen, etwa bezüglich Haftung, Grundkapital, Außen­wirkung oder Steuern.

Grundsätzlich lassen sich drei Unternehmensformen unterscheiden: Einzelunternehmen zeichnen sich unter anderem dadurch aus, dass Unternehmer mit ihrem persönlichen Ver­mögen für die Schulden des Unternehmens haften (Kaufmann). Gleiches gilt für die Per­so­nen­­gesell­schaften wie die GbR (Gesellschaft bürgerlichen Rechts) und die OHG (Offene Handels­gesell­schaft). Kapital­gesell­schaften bieten im Gegensatz dazu die Mög­lich­keit, die Haf­tung auf die Höhe der Einlagen zu beschränken. Das ist zum Beispiel bei GmbH (Gesell­schaft mit beschränkter Haftung), UG (Unternehmens­gesell­schaft) oder AG (Aktien­gesell­schaft) der Fall.

Die Wahl der Rechtsform hängt von verschiedenen Faktoren ab. Weitere Informationen finden Sie unter anderem bei der IHK (Industrie- und Handelskammer), dem IFB (Institut für Freie Berufe) oder auch der Landes­notar­kammer Bayern. Unterstützung bei dieser grund­le­gen­den Entscheidung erhalten Sie bei Ihrem Steuerberater, Notar oder Rechtsanwalt sowie Ihren Partnern vor Ort.

Einen Überblick zum Thema Steuern finden Sie hier.

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